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Studie: CO2-Ausstoß bei deutschen Autos hoch

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Brüssel (dpa) - In der EU verkaufte Neuwagen deutscher Hersteller pumpen deutlich mehr CO2 in die Luft als Autos ihrer Konkurrenten. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Europäische Verband für Verkehr und Umwelt (T&E) am Dienstag in Brüssel veröffentlichte.

Demnach stießen die im Jahr 2008 EU-weit verkauften Autos durchschnittlich rund 153 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Die drei großen deutschen Autobauer BMW, Volkswagen und Daimler lagen der Studie zufolge allesamt über diesem Wert. Autos von Daimler stießen sogar mit 175 Gramm CO2 pro Kilometer die meisten umweltschädlichen Gase in die Luft. Gleichzeitig weist BMW die deutlichste Verbesserung aus: Der bayerische Autobauer hat 2008 den CO2-Ausstoß um 10,2 Prozent reduziert - und liegt damit auf Platz Eins.

Hinter BMW folgte Mazda (-8,2 Prozent), auf Platz Drei lag Hyundai (-7,6 Prozent). Auch Daimler und Volkswagen konnten ihren Ausstoß verringern und liegen mit -3,8 Prozent und -3,3 Prozent im Mittelfeld. Insgesamt minderten alle 14 untersuchten Autobauer die Emissionen, hieß es in der Studie. Der Verband führt das auf neue, bindende EU-Regeln zur CO2-Reduzierung zurück, die im vergangenen Dezember durchgesetzt wurden.

Die saubersten Autos auf Europas Straßen kamen 2008 vom italienischen Autobauer Fiat mit einem Ausstoß von 138 Gramm pro Kilometer. Bis 2015 sollen Autos auf europäischen Straßen nach den EU-Regeln durchschnittlich nur noch 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

Auto / Umwelt / Messen / IAA
15.09.2009 · 22:27 Uhr
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