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Studie bringt Kreativität und psychische Erkrankungen in Zusammenhang

Stockholm (dts) - Kreativität und psychische Erkrankungen stehen offenbar in einem Zusammenhang. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Karolinska-Instituts in Stockholm. Die Forscher untersuchten dafür 14 Personen, bei denen bisher keine psychischen Erkrankungen bekannt waren. Die Probanden sollten verschiedene Lösungswege für ein Problem finden, um dadurch ihre Kreativität unter Beweis zu stellen. Den Forschern zufolge wiesen jene Personen, die im Test als "hoch kreativ" eingeschätzt wurden, weniger Rezeptoren für das Glückshormon Dopamin auf, was auch bei Schizophrenie-Patienten beobachtet wurde. Die Wissenschaftler führen diesen Zusammenhang darauf zurück, dass kreative Personen sowie psychisch Erkrankte Informationen nicht so gut wie "normale" Menschen filtern könnten. Aus diesem Grund sei diese Gruppe aber besser in der Lage, neuartige Ideen zu erfinden. Die Studie kam überdies zu dem Ergebnis, dass Menschen, deren Familienmitglieder bereits unter psychischen Krankheiten leiden, häufiger kreative Fähigkeiten aufweisen.
Schweden / Wissenschaft / Gesellschaft
19.05.2010 · 17:13 Uhr
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