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Stromausfall im Bundestag hat Nachspiel

Das Rednerpult im Plenarsaal des Bundestages in Berlin.Großansicht

Berlin (dpa) - Der mehr als elfstündige Stromausfall im Bundestag hat ein Nachspiel. Für künftige Fälle müsse eine bessere Notstromversorgung sichergestellt werden, forderte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Thomas Oppermann in Berlin. Darüber solle der Ältestenrat in der nächsten Woche beraten.

Am Mittwoch war der Bundestag wieder voll arbeitsfähig. Es funktioniere alles wieder reibungslos, erklärte eine Sprecherin. In den Fraktionen hieß es, auch Telefone und Bürocomputer arbeiteten problemlos. Nach ersten Tests seien keine Daten verloren gegangen. Zunächst außer Betrieb blieben die Kartenautomaten in den Kantinen.

Der Bundestag und die benachbarten Verwaltungsgebäude waren am Dienstagabend gegen 20.25 Uhr wieder an das normale Stromnetz gegangen. Bis dahin hatten sich die Reparaturarbeiten an drei am Morgen bei Tiefbauarbeiten gekappten Stromkabeln hingezogen. Die Mitarbeiter der Verwaltung und der Fraktionen wurden deshalb früher nach Hause geschickt. Das Kanzleramt war dank einer funktionierenden Notstromversorgung nicht betroffen.

Bundestag / Notfälle
09.03.2011 · 12:06 Uhr
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