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Streit um finanzielle Hilfe für Griechenland geht weiter

Düsseldorf (dts) - Die FDP-Chefin im Europäischen Parlament, Silvana Koch-Mehrin, hat ihre Besorgnis zur Ankündigung von Kommissionschef Barroso geäußert, in Kürze Hilfs-Instrumente zur Unterstützung des vom Bankrott bedrohten Euro-Staats Griechenland vorzustellen. "Es darf kein Geld der europäischen Steuerzahler für Griechenland geben. Das wäre keine Hilfe sondern eine Gefahr für die Stabilität des Euro." Das sagte die 39-jährige Europapolitikerin gegenüber der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Griechenland muss seine Probleme erstmal selber lösen. Wir lehnen auch den Einsatz von Anleihen ab." Damit stellt sich die FDP-Politikerin mit ihren deutschen Kollegen gegen die eigene Fraktion im Europaparlament, die überwiegend für eine Anleihe der Europäischen Investitionsbank sind. Zudem fordert die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments einen EU-Sonderbeauftragten, der Griechenland solange überwacht, "bis das Staatsdefizit wieder unter die Drei-Prozent-Marke des Stabilitätspaktes gesunken ist."
EU / DEU / Wirtschaftskrise
03.03.2010 · 18:07 Uhr
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