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Streiks in Griechenland gehen weiter

Die Proteste auf den Straßen gegen den Sparkurs der griechischen Regierung gehen weiter.Großansicht

Athen (dpa) - Trotz der dramatischen Finanzlage und zahlreicher Gerüchte über einen bevorstehenden Bankrott gehen die Streiks in Griechenland weiter. Am Montag begannen Taxibesitzer, Steuerbeamte und Zöllner in 48-stündige Streiks.

Die Taxibesitzer wehren sich damit gegen die sogenannte «Öffnung» ihres Berufes. Die Steuerbeamten und die Zöllner fordern mehr Geld. Die Taxibesitzer protestieren schon seit zwei Monaten gegen die Öffnung ihres Berufsstandes. Im Juli hatten sie mehrere Tage gestreikt und Häfen- und Flughäfenzufahrten des Landes vorübergehend blockiert. Bislang waren die Taxilizenzen auf etwa 14 000 für Athen und insgesamt etwa 30 000 für ganz Griechenland limitiert. Eine Lizenz kostete noch vor kurzer Zeit bis zu 150 000 Euro.

Mit der von der EU geforderten Öffnung des Berufes kann sich jeder, der beruflich fahren darf, eine Taxilizenz für etwa 3000 Euro kaufen. Die Taxis sind in Griechenland hauptsächlich in der Hand einzelner Fahrer.

Finanzen / Streiks / Griechenland
12.09.2011 · 23:13 Uhr
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