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Streiks in Griechenland dauern an

Athen (dts) - In Griechenland dauern die Streiks gegen das neue Sparprogramm der Regierung an. Am zweiten Tag in Folge haben die griechischen Gewerkschaften mit Arbeitsniederlegungen das öffentliche Leben im Land weitgehend lahmgelegt. Die Protestwelle gegen den harten Sparkurs betrifft vor allem den öffentlichen Verkehr.

So legten die Bus- und Bahnfahrer auch am Samstag ihre Arbeit nieder. Die Fähren zu den Inseln der Ägäis blieben am Samstag ebenfalls im Hafen. Für den Samstagnachmittag sind zudem erneute Demonstrationen geplant, nachdem es am Freitag zu Ausschreitungen gekommen war, bei denen acht Menschen leicht verletzt wurden. Unterdessen schworen die Chefs der Regierungsparteien die Abgeordneten auf das Sparpaket ein. Der ehemalige Ministerpräsident Giorgos Papandreou sprach von einem "Krieg um Griechenland", der nun gewonnen werden müsse. Für den Sonntagabend ist die entscheidende Sitzung des griechischen Parlaments geplant, in der das Sparprogramm gebilligt werden soll. Beobachter rechnen damit, dass die parlamentarische Mehrheit zur Billigung des Sparprogramms sicher ist, auch nachdem die rechtsgerichtete LAOS-Partei am Freitag dem parteilosen Regierungschef Lucas Papademos die Gefolgschaft verweigerte und ihre Minister aus der Regierung abgezogen hatte.
Griechenland / Weltpolitik / Wirtschaftskrise / Proteste
11.02.2012 · 16:48 Uhr
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