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Strauss-Kahn vermisst vor allem seine Uhr

Paris (dpa) - Der derzeit berühmteste Häftling der Welt, Dominique Strauss-Kahn, vermisst vor allem seine Armbanduhr. Ansonsten gehe es ihm aber recht gut, sagte sein Anwalt William Taylor der französischen Zeitung «Le Parisien».

Er habe seinen Mandanten für etwa zwei Stunden am Mittwochnachmittag gesehen. «Er macht einen guten Eindruck, das ist das wichtigste. Aber er ist natürlich sehr traurig, das ist seinen Augen abzulesen», erklärte er. Taylor hat dem mittlerweile zurückgetretenen IWF-Chef auch frische Wäsche gebracht.

Nach Informationen von «Le Figaro» könnte Strauss-Kahn am Donnerstag erstmals Besuch von seiner Frau Anne Sinclair bekommen - an diesem Tag haben die Inhaftierten von M bis Z Besuchstag. Dazu müsse er den Regeln der Haftanstalt entsprechend einen grauen Overall ohne Taschen anziehen, damit sie ihm nichts zustecken könne.

Ob tatsächlich Selbstmordgefahr besteht, ist laut «Figaro» unklar. Die Überwachung im Viertelstundentakt sei lediglich eine Routinemaßnahme. Andererseits habe sich Strauss-Kahn bei der ärztlichen Untersuchung möglicherweise auffällig verhalten, so dass die Ärzte sich Sorgen machten, hieß es unter Berufung auf einen ungenannten Gefängnis-Mitarbeiter.

Kriminalität / Finanzen / USA
19.05.2011 · 23:24 Uhr
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