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Strauss-Kahn räumt angeblich «einvernehmlichen Sex» ein

New York (dpa) - Der wegen einer versuchten Vergewaltigung angeklagte Währungsfonds-Chef Dominique Strauss-Kahn soll nach Angaben eines New Yorker Boulevardblattes «einvernehmlichen Sex» eingeräumt haben.

«Frankreichs führender Präsidentschaftskandidat mag über ein Zimmermädchen in Manhattan hergefallen sein - aber sie wollte es», schreibt das Blatt am Dienstag. Das hätten die Anwälte gesagt.

«Es ist durchaus möglich, dass sie einverstanden war», zitiert die Zeitung «eine Quelle aus der Nähe der Verteidigung». Im Gegensatz zur «New York Times» und den «Daily News» ist die «Post» eine Boulevardzeitung.

Strauss-kahn sitzt weiter auf einer Gefängnisinsel im New Yorker East River in Haft. Er soll am Samstag in seiner Hotelsuite ein Zimmermädchen überfallen haben, um Oralsex zu erzwingen. Wenig später wurde er aus der Erste-Klasse-Kabine seines Air-France-Fluges heraus verhaftet, nur Minuten vor dem Start.

Seit Montag ist er sechs Vergehen angeklagt, von dem das schwerste, «sexuelle Belästigung ersten Grades», mit 25 Jahren Haft bewährt ist. Am Freitag soll die Vorverhandlung beginnen.

Kriminalität / Finanzen / USA / Frankreich
17.05.2011 · 15:40 Uhr
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