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Strauss-Kahn kommt frei - Keine Kaution mehr

Dominique Strauss-Kahn und seine Frau Anne Sinclair gehen ins Gerichtsgebäude.Großansicht

New York (dpa) - Sieben Wochen nach dem angeblichen sexuellen Angriff auf ein Zimmermädchen kommt Dominique Strauss-Kahn frei. Der New Yorker Supreme Court stimmte am Freitag der Aufhebung des scharfen Hausarrests zu.

Auch die Kaution werde wieder ausgezahlt. Der Franzose darf die USA aber nicht verlassen. Und: Der Fall ist nicht vom Tisch, es kann immer noch zu einer Verhandlung wegen eines Vergewaltigungsversuchs kommen. Der nächste Gerichtstermin ist wie geplant am 18. Juli.

Strahlend und mit der rechten Hand auf der Schulter seiner Frau verließ Strauss-Kahn das Gericht. Zuerst bemühte er sich noch um einen ernsten Gesichtsausdruck, dann lächelte er aber doch. Auch seine Frau, zum ersten Mal nicht nur in Schwarz gekleidet, lächelte erleichtert. Der 62-Jährige lebte unter scharfem Hausarrest mit elektronischer Fußfessel, Überwachungskameras und einem bewaffnetem Wachmann. Das soll ihn jeden Monat 250 000 Dollar (172 000 Euro) kosten.

Der Franzose soll am 14. Mai ein Zimmermädchen sexuell angegriffen haben. An der Glaubwürdigkeit der Frau hatte es zuletzt aber erhebliche Zweifel gegeben.

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«NY Times»-Bericht
Kriminalität / Finanzen / USA
01.07.2011 · 17:56 Uhr
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