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Stoltenberg: «Anschläge verändern Norwegen»

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Oslo (dpa) - Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg hat nach den beiden Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya in der Nacht zum Samstag Verletzte besucht.

Stoltenberg sagte im Ullevål-Krankenhaus der Hauptstadt zu den wahrscheinlich von einem Einzeltäter verübten Anschlägen: «Sie werden Norwegen verändern.» Die Antwort des Landes müssten «noch mehr Demokratie und Offenheit» sein.

König Harald V. forderte seine Landsleute auf, in der «schlimmsten nationalen Krise seit dem Zweiten Weltkrieg» zusammenzustehen und einander zu stützen. Justizminister Knut Storberget sprach im TV-Sender NRK von einer «unfassbaren nationalen Katastrophe».

Stoltenberg will in einer Pressekonferenz Stellung zu den dramatisch erhöhten Opferzahlen nach dem Massaker in einem Ferienlager der sozialdemokratischen Jugendorganisation AUF nehmen. Im TV-Sender NRK hieß es, dass Stoltenberg als Chef der norwegischen Arbeiterpartei wahrscheinlich mehrere der mindestens 80 Opfer aus dem Ferienlager persönlich kannte. Bei einer Bombenexplosion zwei Stunden zuvor im Osloer Regierungsviertel starben sieben Menschen.

Terrorismus / Norwegen
23.07.2011 · 11:24 Uhr
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