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Stichwort: «Wunder» gibt es immer

Berlin (dpa) - Ob Wirtschaftswunder, Wunderheiler oder Wunder im Sport - sogenannte Wunder gibt es immer wieder.

Das Wort Wunder leitet sich vom altdeutschen «wuntar» ab und steht für Ereignisse, hinter denen göttliche oder übernatürliche Kräfte vermutet werden. Christen sehen Wunder in den Taten von Jesus, etwa wenn er Kranke geheilt hat.

Der «Duden» versteht unter Wundern außergewöhnliche, den Naturgesetzen oder aller Erfahrung widersprechende Ereignisse, die staunen lassen. So wird bei Menschen, die einen Flugzeugabsturz überleben, oft von einem Wunder geredet.

Zum Staunen erregten auch Bauten aus der Antike, die zu den «sieben Weltwundern» erkoren wurden. Heute existieren allerdings nur noch die Pyramiden von Giseh in Ägypten.

Im Sport hoffen Fans oft auf ein Wunder. Wirklichkeit wurde der Wunsch bei der Fußballweltmeisterschaft 1954 in der Schweiz, als die Deutschen unerwartet gegen den Favoriten Ungarn 3:2 gewannen. Der Sieg wird als «Wunder von Bern» bezeichnet.

Auch im Bergbau hat es schon Wunder gegeben. Bei einem Unglück am 24. Oktober 1963 in der Eisenerzgrube im niedersächsischen Lengede brach ein Klärteich und überflutete die Grube mit Schlamm und Wasser. Von den 129 Bergleuten konnten sich am selben Tag noch 79 befreien. Auch Tage später konnten Überlebende gerettet werden. Zwei Wochen später hatte man die Hoffnung fast aufgegeben, doch dann wurden weitere elf Männer befreit - die Rettung ging als das «Wunder von Lengede» in die Geschichte ein.

Kein Wunder also, dass im Bergwerk San José nun vom «Wunder in Chile» die Rede ist.

Notfälle / Chile
13.10.2010 · 22:47 Uhr
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