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Stichwort: Was sind eigentlich Staatsanleihen?

Frankfurt/Main (dpa) - Staatsanleihen oder Schuldverschreibungen sind eine der wichtigsten Finanzierungsquellen des Staates. Im Gegensatz etwa zu Aktien sind diese Wertpapiere mit einem festen Zins ausgestattet und werden zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückgezahlt.

Sie werden in verschiedenen Laufzeiten von zumeist zwei bis dreißig Jahren ausgegeben. Als Zinszahlung erhält der Anleger die Rendite oder den Effektivzins. Dieser ergibt sich aus dem im Vorhinein festgelegten Zins der Anleihe (Kupon) und dem aktuellen Marktpreis (Kurs) des Papiers. Sinkt die Nachfrage und damit der Kurs der Anleihe, steigt die Rendite.

Grundsätzlich gelten Staatsanleihen als äußerst sichere Anlageform, da das Risiko eines staatlichen Zahlungsausfalls sehr gering ist. Mit der Schuldenkrise Griechenlands ist dieses Bild aber ins Wanken geraten.

Vor allem Staatspapiere von Ländern mit hoher Verschuldung und ungünstiger Wirtschaftsstruktur sind bei weitem nicht mehr so stark gefragt, was im Gegenzug die Renditen in die Höhe treibt. Beispiele sind neben Griechenland vor allem Portugal und Spanien. Deutsche Staatsanleihen stehen bei den Anlegern aber immer noch hoch im Kurs, da Deutschland wegen seiner starken Wirtschaft über eine hohe Kreditwürdigkeit verfügt.

Finanzen / Märkte / Griechenland
07.05.2010 · 22:50 Uhr
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