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Stichwort: Opel-Treuhand vor der Auflösung

Frankfurt/Main (dpa) - Knapp ein halbes Jahr nach ihrer Gründung steht die Opel-Treuhand unverrichteter Dinge vor ihrer Auflösung.

Mit dem Verzicht von General Motors (GM) auf den Teilverkauf seiner europäischen Tochter hat sich die vorrangige Aufgabe des Gremiums in Frankfurt erledigt, nämlich die Verhandlungen mit möglichen Investoren zu überwachen.

Die Treuhandlösung war Bedingung für die staatliche Soforthilfe von 1,5 Milliarden Euro. Mit der Konstruktion sollte die Zeit bis zum Einstieg des neuen Investors überbrückt werden. Da GM nach eigenem Bekunden bereit ist, die noch offenen rund 900 Millionen Euro umgehend zurückzuzahlen, würde dem Steuerzahler insofern kein Schaden entstehen. Der genaue Ablauf zur Auflösung der Treuhand sei Sache von Verhandlungen zwischen GM und der Bundesregierung, hieß es in Treuhandkreisen in Frankfurt. Ein Termin zur Auflösung der Treuhand und zur Rückübertragung der Anteile an GM stehe noch nicht fest.

Die Treuhand hatte im Mai unmittelbar vor der Insolvenz der Opel-Mutter General Motors (GM) 65 Prozent an der Adam Opel GmbH übernommen, der zuvor auch die britischen Vauxhall-Werke zugeschlagen worden waren. Die verbleibenden 35 Prozent an dem Unternehmen hält GM bis heute.

Dem Treuhand-Beirat unter Vorsitz des Präsidenten der amerikanischen Handelskammer AmCham Fred Irwin gehören zwei Vertreter von GM an, ein Mitglied wurde vom Bund und eines von den Bundesländern mit Opel-Werken benannt. Der Beirat hat dem Übernahmekonzept des Magna/Sberbank-Konsortiums zugestimmt, wenngleich die deutschen Treuhänder Dirk Pfeil (FDP) und der Ex-Conti-Chef Manfred Wennemer sich anschließend kritisch über den nun geplatzten Deal äußerten.

Auto / Opel
04.11.2009 · 14:52 Uhr
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