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Stichwort: Insolvenzplan

Essen (dpa) - Der Insolvenzverwalter legt im Insolvenzverfahren den Gläubigern einen bestmöglichen Plan zur Abwicklung des Pleite gegangenen Unternehmens vor.

Zweck des Verfahrens ist in erster Linie, die Gläubiger zu befriedigen, indem das noch bestehende Vermögen des Unternehmens verwertet und der Erlös verteilt wird. Im Fall Karstadt hat sich der Verwalter mit den Gläubigern auf den Versuch der Weiterführung geeinigt. «Besondere Vorgaben zur Aufstellung eines Insolvenzplans hat der Verwalter nicht», sagt der Sprecher des Essener Amtsgerichts, Michael Schütz.

Im Fall Karstadt wurden folgende Vorgaben festgelegt:

- die Gläubigerquote beträgt drei Prozent

- Auflösung von zehn Warenhäusern und drei Multimediahäusern, übrig bleiben 120 Häuser

- Einigung mit den Logistikunternehmen auf neue Konditionen

- Verzicht von Gläubigerkommunen auf mögliche Steuerforderungen

- Fortführungstarifvertrag mit Sanierungsbeitrag der Beschäftigten

- Abschluss eines Kaufvertrags mit einem Investor

Handel / Karstadt
03.09.2010 · 17:22 Uhr
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