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Stichwort: Gläubigerausschuss

Berlin (dpa) - Bei größeren Insolvenzen wie bei der Drogeriekette Schlecker wird in der Regel ein Gläubigerausschuss eingerichtet. Das ist dann der Fall, wenn es eine Vielzahl von Gläubigern gibt, die Forderungen an das pleitegegangene Unternehmen haben.

Der Ausschuss besteht aus wenigen Mitgliedern, welche die großen Gläubiger vertreten. Bei Schlecker sind dies die Kreditversicherung Euler Hermes, der Finanzdienstleister Markant Finanz AG für die gleichnamige Lieferantengruppe und die Agentur für Arbeit Ulm. Auch die Arbeitnehmer und die Gewerkschaften sind mit einem Vertreter dabei.

Der Ausschuss unterstützt und kontrolliert den Insolvenzverwalter. Und er trifft auch die Entscheidung, was für die Gläubiger und die Erfüllung ihrer Ansprüche am günstigsten ist: Der Verkauf des Unternehmens etwa als Ganzes oder seine Abwicklung mit dem Verkauf der Sachwerte. Die Versammlung aller Gläubiger beschließt danach endgültig.

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Insolvenzordnung
Handel / Drogerien
01.06.2012 · 10:58 Uhr
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