News
 

Stichwort: Der Baukonzern Bilfinger Berger

Der Baukonzern Bilfinger Berger ist beim Kölner U-Bahn-Bau ins Zwielicht geraten.Großansicht
Mannheim (dpa) - Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger, der wegen des Kölner U-Bahnbaus stark kritisiert wird, ging 1975 aus der Fusion von drei Baugesellschaften hervor. Deren historische Wurzeln reichen teils bis ins Jahr 1880 zurück.

Der in Mannheim ansässige börsennotierte Konzern gilt als zweitgrößtes deutsches Bauunternehmen nach der Hochtief AG (Essen). Allerdings will Bilfinger Berger das schwankungsanfällige Geschäftsfeld mittelfristig reduzieren und sich stattdessen auf Dienstleistungen konzentrieren. Ende Januar trennten sich die Mannheimer deshalb von der australischen Tochter.

Weltweit arbeiten rund 61 000 Menschen in rund 50 Ländern für Bilfinger Berger, davon 24 000 in Deutschland. Nach den Mitte Februar vorgelegten vorläufigen Zahlen setzte der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr (31. Dezember) etwa 10,4 Milliarden Euro um, rund die Hälfte davon wurde mit Dienstleistungen erwirtschaftet. Dort reicht das Leistungsspektrum von der Beratung über die Entwicklung und Planung bis zur Finanzierung eines Projekts.

Der Gewinn des Konzerns ging deutlich von 200 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro zurück. Bilfinger Berger blickt allerdings nach eigenen Angaben trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds optimistisch in die Zukunft.

Kriminalität / U-Bahn
27.02.2010 · 11:31 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

News-Archiv

 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen