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Steuereinnahmen der Länder brechen ein

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Wiesbaden (dpa) - Länder und Bund haben in diesem Jahr deutlich weniger Steuern eingenommen als noch 2008. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, sanken die Steuereinnahmen der Länder in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 6,5 Prozent.

Zugleich stiegen die Ausgaben um 6,4 Prozent. Daraus ergibt sich in den Kernhaushalten ein Defizit von fast 22 Milliarden Euro. Das Amt bewertete das Finanzierungsdefizit als beträchtlich.

Verantwortlich für den Rückgang seien vor allem deutlich gesunkene Einnahmen bei der Einkommen- und Körperschaftsteuer. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatten die Länder noch einen Überschuss von mehr als vier Milliarden erwirtschaftet.

Auch im Kernhaushalt des Bundes sanken die Einnahmen - mit 1,7 Prozent jedoch weniger stark als bei den Ländern. Das Amt bezifferte die Bundes-Einnahmen in den ersten drei Quartalen mit 206 Milliarden Euro. Dem stehen Ausgaben von fast 240 Milliarden Euro gegenüber.

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Finanzen
26.11.2009 · 11:40 Uhr
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