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"Stern"-Büro in Shanghai wurde offenbar ausgespäht

Shanghai (dts) - Das Shanghaier Büro des Magazins "Stern" wurde offenbar Opfer eines gezielten Späh-Angriffs. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe berichtet, sei auf dem Mail-Account einer "Stern"-Mitarbeiterin in der chinesischen Metropole die Mail einer angeblichen Kollegin eingegangen, die sich "Pam Bourdon" nannte und als angebliche "Stern"-Wirtschaftsredakteurin identifizierte. Die Mail habe sich schnell als Fake erwiesen, im Anhang sei allerdings ein Virus entdeckt worden, der von herkömmlichen Scannern nicht entdeckt werde und den betroffenen Rechner wohl von außen fernsteuerbar mache. Die Mail-Attacke sei "sehr gut gemacht", sagt "Stern"-Chefredakteur Thomas Osterkorn, "weshalb die Annahme naheliegt, dass eine professionelle oder staatliche Stelle dahintersteckt". Der Verdacht werde noch durch die Tatsache bestärkt, dass eine "Pam Bourdon" schon früher mit vergleichbaren Versuchen bei anderen internationalen Medien in China aufgefallen war.
China / DEU / Zeitungen / Kriminalität / Internet
16.01.2010 · 10:57 Uhr
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