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Steinmeier: Schweiz hat sich selbst geschadet

Brüssel (dpa) - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die Schweiz vor «Rosinenpickerei» in deren Beziehungen zur Europäischen Union gewarnt. «Ich glaube, dass die Schweiz sich mit diesem Ergebnis eher selbst geschadet hat», sagte er in Brüssel zu Beginn von Beratungen der EU-Außenminister.

Die Schweiz müsse wissen, «dass Rosinenpickerei im Verhältnis zur EU auch keine dauerhafte Strategie sein kann». Faire Beziehungen bedeuteten auch, dass man bereit ist, die vielen Vorteile aus einer solchen Beziehung ebenso zu tragen wie Lasten oder Nachteile, die sich daraus ergeben können».

Steinmeier sagte: «Zu dieser fairen Kooperation, die wir mit der Schweiz in der Vergangenheit hatten, gehört auch die Achtung zentraler Grundentscheidungen, die innerhalb der Europäischen Union getroffen worden sind. Man müsse nun «ohne Schaum vor dem Mund» sehen, wie es in den Beziehungen zur Schweiz weitergehe.

EU / Migration / Volksabstimmung / Schweiz
10.02.2014 · 12:34 Uhr
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