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Steinmeier: Abwrackprämie rettet 200 000 Jobs

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Berlin (dpa) - Die Abwrackprämie hat sich nach Einschätzung von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und IG-Metall-Chef Berthold Huber als Mittel gegen die Krise bewährt.

Rund 200 000 Arbeitsplätze in Deutschland seien mit Hilfe der Abwrackprämie gehalten worden, sagte Steinmeier am Mittwoch in Berlin nach einem Treffen von Betriebsräten der IG Metall mit SPD-Bundesministern. Man müsse darauf vertrauen, dass die Weltkonjunktur in den kommenden Monaten anspringe. Es stünden noch schwierige Zeiten bevor. Zuvor hatte Wolfgang Meinig vom Forschungsinstitut Automobilwirtschaft im ARD-Morgenmagazin gewarnt, 90 000 Jobs in der Automobilbranche seien nach dem Auslaufen der Prämie in Gefahr.

Auch Huber sagte, die Krise sei noch nicht vorbei. Es gebe Händler in der Automobilindustrie, die eine Verlängerung der Prämie gefordert hätten. Er werde jedoch nicht in Berlin vorstellig werden, um dies von der Bundesregierung zu verlangen, sagte Huber. Es sei immer klar gewesen, dass solche Maßnahmen zeitlich befristet sein müssten. Am Mittwoch war der letzte mögliche Antrag für die Abwrackprämie eingegangen. Damit ist die Summe von 5 Milliarden Euro knapp acht Monate nach der Einführung der Prämie verbraucht.

Auto / Konjunktur / Gewerkschaften
02.09.2009 · 22:54 Uhr
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