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Steinbrück schließt neue Koalition mit Merkel aus

Peer Steinbrück und Angela Merkel im Herbst 2009. Eine Neuauflage der Koalition mit Merkel schließt Steinbrück aus. Foto: Rainer JensenGroßansicht

Berlin (dpa) - Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) schließt eine erneute Koalition seiner Partei mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kategorisch aus. «Die SPD wird in ein Kabinett Merkel nicht eintreten. Das ist Konsens», sagte er im Interview mit «Bild am Sonntag».

Sollte die gegenwärtige Regierungskoalition von CDU und FDP zerbrechen, wären nach den Worten Steinbrücks Neuwahlen die einzige Alternative. «Wenn die schwarz-gelbe Liebesheirat scheitert und einen Scheidungsanwalt braucht, dann ist das der deutsche Wähler. Dann wird es Neuwahlen geben müssen.»

Zur Begründung sagte Steinbrück, der als möglicher Kanzlerkandidat der SPD gilt: «Union und FDP haben im Herbst 2009 eine Liebesheirat geschlossen, auch wenn die einer fortschreitenden Zerrüttung unterliegt.» Warum solle die SPD dann «Ersatzliebhaber» sein, meinte Steinbrück.

Parteien / SPD / Parteitag
04.12.2011 · 22:14 Uhr
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