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Statistik: Immer mehr Deutsche gehen mit Abschlägen in Rente

Berlin (dts) - Im vergangenen Jahr sind mehr Versicherte mit Abschlägen in Rente gegangen als jemals zuvor. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) unter Berufung auf Daten der Deutschen Rentenversicherung Bund. Demnach nahmen 2010 von rund 856.000 Neu-Rentnern, die in Altersruhestand oder Erwerbsminderung gingen, knapp 496.000 Abschläge in Kauf.

Das entspreche rund 58 Prozent und markiere einen neuen Rekordstand. Zehn Jahre zuvor, 2000, lag der Anteil dem Bericht zufolge noch bei 11,7 Prozent. Die Rentenversicherung begründet die Entwicklung mit der Verschiebung der Altersgrenzen nach oben, durch die mehr Versicherte in die Situation geraten, Abschläge hinzunehmen, wenn sie in einem bestimmten Alter in den Ruhestand gehen. Die Schlussfolgerung, dass immer mehr Deutsche vorzeitig in Rente gingen, könne dagegen nicht gezogen werden. Im Schnitt kommt es den Angaben der Rentenversicherung zufolge wegen vorzeitigem Rentenbezug zu einer Renten-Minderung um 100 Euro brutto im Monat. Jeder Betroffene kam laut "Bild"-Bericht auf durchschnittlich 36,8 Abschlagsmonate.
DEU / Arbeitsmarkt / Gesellschaft / Daten
24.09.2011 · 08:09 Uhr
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