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Statistik: Babys in den neuen Bundesländern haben jüngere Mütter

Wiesbaden (dts) - Deutsche Frauen sind im Jahr 2009 bei der Geburt ihres ersten Kindes durchschnittlich 29 Jahre alt gewesen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Demnach waren in den neuen Ländern die Frauen bei der ersten Geburt mit 27 Jahren um fast zwei Jahre jünger als im Westen (29 Jahre).

Im bundesweiten Vergleich waren im Jahr 2009 die Frauen bei der ersten Geburt in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern mit 27 Jahren am jüngsten. Die Hamburgerinnen hingegen gründeten mit durchschnittlich 30 Jahren besonders spät eine Familie. Nicht verheiratete Frauen bekommen ihr erstes Kind früher als verheiratete. Im Jahr 2009 sind sie in den neuen Ländern im Durchschnitt mit 26,5 Jahren Mutter geworden. Insgesamt wurden hier 74 Prozent aller Erstlinge außerhalb einer Ehe geboren. Im früheren Bundesgebiet war der Anteil der ersten außerehelichen Geburten mit 36 Prozent nur etwa halb so hoch wie in den neuen Ländern und die Mütter der Erstgeborenen waren im Durchschnitt ein Jahr älter (27,5 Jahre). Verheiratete Frauen waren im Jahr 2009 bei der Geburt des ersten Kindes in den alten Bundesländern durchschnittlich 2,5 Jahre und in den neuen Ländern knapp drei Jahre älter als die nicht verheirateten Frauen.
DEU / Familien / Daten
02.12.2010 · 08:15 Uhr
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