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Städte nutzen Zahngold von Toten als Einnahmequelle

Berlin (dpa) - Einige deutsche Städte nutzen das Zahngold von Verstorbenen als Einnahmequelle. Sie verwerten die Edelmetalle, die nach einer Einäscherung zurückbleiben. In Nürnberg wird damit zum Beispiel jährlich ein Erlös von rund 250 000 Euro erzielt, andere Städte verdienen mehrere zehntausend Euro. Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Das Geld wird gespendet oder fließt in den Haushalt der Städte. Der Bundesverband deutscher Bestatter äußerte heftige Kritik an dem Vorgehen.

Gesellschaft / Kommunen
30.06.2012 · 04:24 Uhr
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