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Staatssekretär: Übermüdung unwahrscheinlich

Brüssel (dpa) - Der Fahrer des in der Schweiz verunglückten Autobusses kann nach Ansicht des Staatssekretärs im belgischen Verkehrsministerium nicht übermüdet gewesen sein.

«Die Fahrer sind am Vortag angekommen und haben den Tag an Ort und Stelle verbracht, bevor sie losgefahren sind», sagte Melchior Wathelet der belgischen Nachrichtenagentur Belga am Mittwoch. «Es sieht so aus, als seien die Bestimmungen über die Fahrzeiten eingehalten worden.» Die Rückfahrt hatte am Abend begonnen. Auch auf dem Hinweg waren die Kinder nachts unterwegs.

Wathelet sagte, es habe sich um «einen Bus der neusten Generation mit allen empfohlenen Sicherheitseinrichtungen» gehandelt. Dazu gehören auch Sicherheitsgurte. «Ich war auch in Skiferien, und damals hat man sich ganz frei im Bus bewegt. Jetzt wird einem klar, wie gefährlich das war», sagte der Staatssekretär.

Unfälle / Verkehr / Schweiz / Belgien
14.03.2012 · 10:50 Uhr
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