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Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt in großangelegtem Münzbetrug

Frankfurt/Main (dts) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt derzeit in einem großangelegten Betrugsfall, bei dem als Münzschrott exportierte ehemalige Euro-Münzen wieder zusammengesetzt und erneut nach Deutschland gebracht wurden. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, wurden im Zusammenhang mit den Ermittlungen am Mittwoch sechs Personen festgenommen. Bei den Münzen soll es sich um 1- und 2-Euro-Stücke handeln.

Bei diesen sei vor dem Export industriell der äußere Ring von dem Innenstück der Münze getrennt worden. Anschließend wurden sie nach China ausgeführt. Dort soll die nun verdächtigte Bande, die Münzen wieder zusammengesetzt haben und dann mit Hilfe von Flugbegleitern, die kein Maximalgewicht bei ihrem Gepäck beachten müssen, zurück nach Deutschland geflogen haben. Die Münzen wurden dann bei der deutschen Bundesbank als beschädigte Münzen eingetauscht. Insgesamt soll so ein Schaden von sechs Millionen Euro entstanden sein.
DEU / Kriminalität / Finanzindustrie
31.03.2011 · 11:57 Uhr
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