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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wiedeking

Stuttgart (dts) - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen den ehemaligen Porsche-Chef Wiedeking und den Ex-Finanzvorstand Holger Härter. Wiedeking und Härter stehen unter dem Verdacht auf Manipulation von Börsenkursen und Insiderhandel. Sowohl das Unternehmen als auch Wiedeking und Härter würden mit der Staatsanwaltschaft kooperieren und die Ermittlungen unterstützen. Man wolle "zu einer schnellen Aufklärung beitragen", sagte ein Unternehmenssprecher von Porsche. "Nach Hinweisen der Finanzaufsicht BaFin haben wir ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen des Verdachts der Marktmanipulation und der unbefugten Weitergabe von Insiderinformationen", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart Claudia Krauth. Die BaFin prüft vorerst informell die jüngsten Kursturbulenzen bei den Volkswagen-Aktien. Die Stammaktien verloren allein seit vergangenem Freitag rund 40 Prozent an Wert, nachdem das Emirat Katar von Porsche Optionen auf 17 Prozent der VW-Stämme gekauft hatte. Umgekehrt hatte der Kurs der VW-Vorzugsaktien seit Wochenbeginn um rund 15 Prozent zugelegt. Am Morgen hatte die Staatsanwaltschaft die Porsche-Zentrale durchsucht. Dabei sollen diverse geschäftliche Unterlagen beschlagnahmt worden sein, teilte das Unternehmen mit. Porsche weist jegliche Vorwürfe der "Verletzung der aktienrechtlichen Publizitätspflicht" sowie Marktmanipulationen zurück.
DEU / Porsche-VW / Wiedeking
20.08.2009 · 22:05 Uhr
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