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Staatsanwalt sieht zügiges Ende bei Käßmann-Fall

Hannover (dpa) - Nach der Trunkenheitsfahrt von Hannovers Landesbischöfin Margot Käßmann rechnet die Staatsanwaltschaft mit einem zügigen Abschluss des Verfahrens.

Da im Moment nicht davon auszugehen sei, dass die EKD-Ratsvorsitzende bei ihrer Fahrt andere konkret gefährdet habe, sei alleine der ermittelte Wert von 1,54 Promille relevant, sagte Staatsanwalt Jürgen Lendeckel am Mittwoch.

Bei ihrer Alkoholfahrt am vergangenen Samstag hatte Käßmann einen Beifahrer. Dessen Personalien seien aber nicht aufgenommen worden, sagte der Sprecher des Innenministeriums in Hannover, Klaus Engemann. Ein Beifahrer spiele nur dann als Zeuge eine Rolle, «wenn der Fahrer völlig kontrollunfähig ist.» Dies sei hier offensichtlich nicht der Fall gewesen. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sei noch Samstagnacht von dem Vorfall informiert worden.

Kirchen / Kriminalität
24.02.2010 · 12:52 Uhr
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