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Staatsanwältin treibt Breivik in die Enge

Oslo (dpa) - Erschöpft, unsicher, genervt: Die Staatsanwaltschaft hat den norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik am dritten Prozesstag in einem Kreuzverhör in die Enge getrieben. Anklägerin Inga Bejer Engh versuchte, die bizarre Gedankenwelt des Islamhassers vor dem Gericht in Oslo Stück für Stück zu entlarven. Der 33-Jährige wich den meisten Fragen aus. Nachdem sich Breivik gestern noch mit dem Massaker vom Sommer 2011 gebrüstet hatte, wirkte er heute beinahe resigniert. Immer wieder wurde deutlich, wie groß seine Sorge ist, dass seine Überzeugungen als Hirngespinste abgetan - und seine Taten damit als Verbrechen eines Geisteskranken eingestuft werden.

Prozesse / Terrorismus / Kriminalität / Norwegen
18.04.2012 · 17:46 Uhr
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