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Staats-und Regierungschefs setzen Beratungen bei Atomgipfel fort

Der erste NSS-Gipfeltag wurde vom Krim-Konflikt überschattet. Foto: Sean Gallup

Den Haag (dpa) - Staats- und Regierungschefs aus rund 50 Staaten haben am Dienstag im niederländischen Den Haag ihre Beratungen zum stärkeren Schutz von Nuklearmaterial fortgesetzt.

Bei dem dritten Atomgipfel, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama teilnehmen, diskutiert die Runde darüber, wie Terroristen und anderen Kriminellen der Zugang zu radioaktiven Stoffen versperrt werden kann. Dahinter steckt die Angst vor einer sogenannten schmutzigen Bombe. Bei dieser Art von Waffe wird einem herkömmlichen Sprengsatz Nuklearmaterial beigemischt. Am Nachmittag soll eine Abschlusserklärung zum Treffen veröffentlicht werden.

Der erste Gipfeltag war von dem Konflikt um die Annexion der völkerrechtlich zur Ukraine gehörenden Krim durch Russland überschattet worden. Die Staatschefs der sieben wichtigsten westlichen Industrienationen (G7) trafen sich deswegen am Rande zu einem Sondertreffen. Sie beschlossen dabei, den im russischen Sotschi geplanten G8-Gipfel ausfallen zu lassen.

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Atom / Gipfel / Sicherheit / Terrorismus
25.03.2014 · 10:40 Uhr
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