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Staat bietet Aktionären der Hypo Real Estate 1,30 Euro pro Aktie

Frankfurt/Main (dts) - Die verbliebenen Aktionäre der angeschlagenen Hypo Real Estate sollen 1,30 Euro pro Aktie bekommen, und somit neun Cent weniger als beim Übernahmeangebot im April. Das teilte der Finanzmarktstabilisierungsfonds SoFFin soeben mit. "Die 100%ige Übernahme der HRE haben wir auch mit Blick auf die enttäuschten Aktionäre sorgfältig abgewogen. Sie ist erforderlich, um die begonnene Restrukturierung der Bank im allgemeinen öffentlichen Interesse zügig durchzuführen", sagte Hannes Rehm, Sprecher des Leitungsausschusses der Finanzmarktstabilisierungsanstalt. Der Staat ist bisher über den SoFFin mit 90 Prozent an der Hypo Real Estate beteiligt und will nun die verbliebenen Minderheitsaktionäre ausschließen. Sofern der Börsenkurs im "relevanten Zeitraum" über dem ermittelten Wert von 1,30 liegt, sei dieser allerdings für eine Barabfindung der Aktionäre vorzuziehen. An der Börse in Frankfurt knickte der Kurs kurz nach Bekanntgabe des Abfindungsangebotes um rund fünf Prozent auf bis zu 1,41 Euro ein. Das Landgericht München bestätigte unterdessen die Angemessenheit der Barabfindung.
DEU / Banken
21.08.2009 · 15:25 Uhr
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