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St. Petersburg stellt Aufklärung über Homosexualität unter Strafe

Moskau (dpa) - Gegen internationalen Protest hat die russische Touristenmetropole St. Petersburg ein Verbot von «Schwulenpropaganda» erlassen. Aufklärung über Homo-, Bi- und Transsexualität wird künftig mit Geldstrafen geahndet. Das berichten Medien in der zweitgrößten Stadt des Landes. Befürworter begründeten die Initiative mit dem Kinderschutz. Zuvor hatten andere russische Städte wie etwa Archangelsk und Rjasan ähnliche Regelungen verabschiedet. Der grüne Menschenrechtspolitiker, Volker Beck, wirft Russland vor, sich mit der Initiative außerhalb des internationalen Rechts zu stellen.

Gesellschaft / Homosexualität / Russland
29.02.2012 · 10:22 Uhr
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