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Spielzeugpistole offenbar verantwortlich für Polizeieinsatz bei Merkel-Rede

Wuppertal (dts) - Der verdächtige Gegenstand, der die Polizei nach dem gestrigen Wahlkampfauftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Wuppertal beschäftigte, hat sich offenbar als Spielzeugpistole erwiesen. Die Berichte über einen möglichen versuchten Angriff auf Merkel hatten gestern Abend für Aufregung gesorgt. Beamte hatten in einer Wohnung gegenüber der Rednertribüne zwei Frauen bemerkt, die mit einem bedenklichen Gegenstand hantiert hatten. Die Polizei leitete daraufhin umgehend einen Großeinsatz ein und durchsuchte die verdächtige Wohnung. Dabei stellten sie die harmlosen Spielzeuge sicher, die beiden Frauen und ein Mann wurden zunächst festgenommen. Auch weitere umliegende Wohnungen wurden durchsucht. Die Politiker, darunter neben Merkel auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), sowie die Besucher der Wahlkampfveranstaltung seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen, so die Behörden. "Alles ist ruhig und friedlich verlaufen und zu Ende gegangen", erklärte die Polizei Wuppertal. Im Laufe des Tages sollen weitere Einzelheiten zu dem Vorfall bekanntgegeben werde.
DEU / Parteien / Wahlen / Kriminalität
06.05.2010 · 11:04 Uhr
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