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"Spiegel": Lufthansas Sparpläne weiter fortgeschritten als bekannt

Frankfurt/Main (dts) - Die Pläne der Lufthansa zur Zusammenlegung ihrer Billigtochter Germanwings mit dem dezentralen Europa-Geschäft der Mutter sind nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" weiter gediehen als bislang bekannt. Laut einer zwölfseitigen Präsentation, die den Vertretern des fliegenden Personals am Freitag vergangener Woche vorgestellt wurde, solle Germanwings in die Firma Direct4U umbenannt werden. Neben den eigenen Maschinen sollen dort mehrere Dutzend Kurz- und Mittelstreckenmaschinen der Lufthansa eingebracht werden.

Der neue Ableger solle Dienstleistungen wie zum Beispiel die Bodenabfertigung künftig frei am Markt einkaufen dürfen und in Düsseldorf künftig auch die Verantwortung für den Langstreckenverkehr übernehmen. Ziel sei, die derzeit bei Germanwings und im dezentralen Europa-Verkehr der Lufthansa anfallenden Verluste ab 2012 um 50 Millionen Euro pro Jahr zu verringern und ab 2015 Gewinne zu erwirtschaften. Ein Konzernsprecher erklärte, bei der Ausarbeitung handele es sich "bislang noch um ein Konzept". Konkrete Beschlüsse des Vorstands oder des Aufsichtsrats gebe es dazu noch nicht.
DEU / Unternehmen / Luftfahrt
06.05.2012 · 08:34 Uhr
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