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"Spiegel": Lamborghini häuft Verluste an

Wolfsburg (dts) - Im VW-Konzern wächst offenbar der Ärger über die Sportwagen-Tochter Lamborghini. Deren Zahlen seien schlecht, berichtet der "Spiegel". Internen Unterlagen zufolge musste die italienische Rennmarke 2009 einen Verlust von 35 Millionen Euro hin nehmen, 2010 waren es sogar knapp 40 Millionen.

Kunden beklagen zu nehmend mangelnde Qualität. In China ließ ein Lamborghini-Eigentümer seinen Wagen kürzlich vor laufenden Fernsehkameras brachial zertrümmern, um so gegen Mängel zu protestieren. Probleme gibt es auch bei der Entwicklung des neuen Modells Aventador, der in diesem Herbst auf den Markt kommen soll. Der Vertrag des Lamborghini-Chefs Stephan Winkelmann wurde zwar vor kurzem noch um zwei Jahre verlängert. Doch Winkelmann werden zwei Manager zur Seite gestellt, die den Sportwagenbauer auf Kurs bringen sollen: ein neuer Finanz- sowie ein Vertriebschef. "Lambo wird wieder enger an die Leine genommen", sagt ein Konzernmanager dem "Spiegel". Die Marke müsse zwar nicht so erfolgreich sein wie die Fiat-Tochter Ferrari, die im vergangenen Jahr einen Gewinn von gut 300 Millionen Euro einfuhr. Auf Dauer aber seien solch hohe Verluste, wie sie Winkelmann bei Lamborghini angehäuft hat, nicht akzeptabel.
DEU / Autoindustrie / Unternehmen
09.04.2011 · 11:54 Uhr
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