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"Spiegel": Karstadt zahlt "horrende Mieten"

Essen (dts) - Die insolvente Warenhauskette Karstadt zahlt offenbar überhöhte Mietpreise. Nach Informationen des "Spiegels" beträgt die Miete in München mindestens 23,2 Prozent vom Umsatz, in Leipzig 19,6 Prozent, in Potsdam 16,4 Prozent und in Karlsruhe 14,5 Prozent. Nach Einschätzung von Einzelhandelsexperten kann schon ab einem Verhältnis Umsatz zu Miete von 10 Prozent ein Warenhaus die Miete gemeinhin nicht mehr erwirtschaften, schreibt das Magazin in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Von den Fonds, die der Troisdorfer Projektentwickler Josef Esch mit der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim für die Vermietung von Immobilien an Karstadt aufgelegt hat, profitieren nach Informationen des Magazins Ex-Karstadt-Chef Thomas Middelhoff, seine Frau Cornelie, die Kunstsammlerin Claudia Oetker, der Bofrost-Gründer Josef Boquoi und Maxdata-Gründer Holger Lampatz, der 2006 und 2007 im Aufsichtsrat von KarstadtQuelle saß. Auch Münchner Sal. Oppenheim- Konkurrenten, die Privatbankiers Wilhelm von Finck Junior und Senior, zeichneten Anteile, ebenso die Ehefrau eines Ministerialbeamten aus dem Bundesjustizministerium, der dort für Gesellschaftsrecht zuständig ist.
DEU / Wirtschaftskrise
14.06.2009 · 14:59 Uhr
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