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"Spiegel": In Dortmund ermordete Kinder sollten zur Tatzeit nicht in Deutschland sein

Dortmund (dts) - Die drei Kinder, die in der vergangenen Woche in Dortmund ermordet wurden, hätten nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zum Zeitpunkt der Tat gar nicht in Deutschland sein sollen. Eine Ausreise in die Türkei sei nur daran gescheitert, dass die Pässe zweier Kinder bei einem Wohnungsbrand im Frühjahr vernichtet worden seien, sagt ihr Vater Muharrem T. Nach seiner Darstellung war ein Umzug der Kinder zu den Großeltern in die Türkei längst beschlossen und hätte in den nächsten Tagen stattfinden sollen. Wenn ihnen nicht die Pässe gefehlt hätten, "wären sie sogar schon früher zu meinen Eltern geflogen", sagt ihr Vater.

"Silan sollte endlich mal ihr Leben leben können." Die Zwölfjährige hatte nach dem frühen Unfalltod ihrer Mutter die beiden kleinen Brüder – vier und zehn Jahre alt – aufgezogen. Die Kinder hätten sich sehr darauf gefreut, die nächsten Jahre bei den Großeltern zu leben, sagt eine Freundin. Rätselhaft ist immer noch das Motiv für die Tat; beschuldigt wird die Lebensgefährtin des verwitweten Vaters, Milka D. Die Kinder hätten sich mit der aus Bulgarien stammenden Frau nicht vertragen, schildern Nachbarn. Der Anwalt der Frau hatte die Unschuld seiner Mandantin beteuert und die Beweislage als äußerst dünn bezeichnet.
Vermischtes / DEU / Gewalt / Familien
12.08.2012 · 08:23 Uhr
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