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Spiegel: Geld für Wulff-Kredit stammt mutmaßlich doch von Egon Geerkens

Hannover/Berlin (dts) - Bundespräsident Christian Wulff gerät in der Hauskredit-Affäre in immer größere Erklärungsnot: Neue Aussagen des Wulff-Freundes und Ex-Unternehmers Egon Geerkens lassen den Schluss zu, dass das Geld für das Darlehen des Politikers de facto von ihm kam. Wulff hatte bislang gesagt, Kreditgeberin sei Geerkens’ Ehefrau gewesen. Deshalb habe er den Landtag von Niedersachsen korrekt darüber informiert, dass keine Geschäftsbeziehung mit Geerkens bestehe.

Der 67-jährige Geerkens sagte dem "Spiegel", er selbst habe die Verhandlungen mit Wulff über den Kredit geführt. Er habe sich auch überlegt, "wie das Geschäft abgewickelt werden könnte". Außerdem beruhe die freundschaftliche Verbindung in erster Linie auf dem Verhältnis zwischen Wulff und ihm. Die Zahlung des Darlehens sei zwar über ein Konto seiner Frau erfolgt, für dieses Konto habe er allerdings eine Vollmacht. Die Rückzahlung der Darlehenssumme im Jahre 2010 sei auf ein Konto erfolgt, das ihnen beiden gehöre.
DEU / Leute
16.12.2011 · 16:35 Uhr
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