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«Spiegel»: Behörden vertuschten ihr Versagen beim Olympiaattentat

München (dpa) - Nach dem Münchner Olympia-Attentat von 1972 mit 17 Toten haben die Behörden nach Informationen des «Spiegels» ihr Versagen vertuschen wollen. Das belegten bislang geheime Berichte der Ermittlungsbehörden, Botschaftsdepeschen und Kabinettsprotokolle. Laut «Spiegel» hatte bereits einen Tag nach der Trauerfeier ein Beamter des Außenamtes jene Linie vorgegeben, die fortan offenbar die Maxime der Regierungen in Bonn und München war: «Gegenseitige Beschuldigungen müssen vermieden werden. Auch keine Selbstkritik.»

Terrorismus / Geschichte / Olympia 1972
22.07.2012 · 16:27 Uhr
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