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Speichermedien aus geöffneter Feldpost entnommen

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Berlin (dpa) - Aus den geöffneten Feldpostbriefen der Bundeswehr-Kampftruppen in Afghanistan sind USB-Sticks und Speicherkarten entnommen worden. Das bestätigte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Steffen Moritz, in Berlin. Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

Von den etwa 20 geöffneten Briefen wurden nach dpa-Informationen rund ein Dutzend unrechtmäßig aufgemacht. Der Rest soll rechtmäßig vom Zoll geöffnet, kontrolliert und dann entsprechend gekennzeichnet worden sein. Einen ersten Untersuchungsbericht zu der Feldpostaffäre wollte die Bundeswehr noch heute vorlegen.

Ob die Verantwortung für die unrechtmäßig geöffneten Briefe innerhalb der Bundeswehr liegt, ist weiter unklar. Die Briefe wurden von dem Vorposten in das Bundeswehr-Hauptquartier in Masar-i-Scharif von einem afghanischen Unternehmen transportiert. Der Transport erfolgt in der Regel in versiegelten Containern.

Verteidigung / Bundeswehr / Afghanistan
24.01.2011 · 12:11 Uhr
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