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SPD verlangt von Koalition bei Leiharbeit neues Angebot

Berlin (dpa) - Im Streit über einen Mindestlohn für Leiharbeiter verlangt die SPD ein neues Angebot der Koalition. SPD-Vize Manuela Schwesig bezeichnete den Vorschlag als unannehmbar, das Rechtsprinzip «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit» in dieser Branche erst nach zwölf Monaten wirksam werden zu lassen. Das würde für rund eine Million Arbeitnehmer eine massive Verschlechterung bedeuten. Die Koalition hatte ihren Vorschlag gestern in die Bund-Länder-Verhandlungen über einen Hartz-IV-Kompromiss eingebracht.

Soziales / Arbeitsmarkt
08.01.2011 · 15:03 Uhr
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