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SPD-Politikerin Schwesig fordert Wechsel in der Familienpolitik

Berlin (dts) - Die SPD-Politikerin Manuela Schwesig fordert einen Wechsel in der Familienpolitik. Die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern sagte in einem Interview im Deutschlandfunk, dass sich die Politik nicht um die Geburtenstatistik kümmern sollte, sondern um die bereits geborenen Kinder. Schwesig, die auch Mitglied im Wahlkampfteam von SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier ist, forderte einen stärkeren Ausbau der Ganztags-Kinderbetreuung sowie Änderungen beim Elterngeld. Dies müsse flexibler gestaltet werden, sagte die SPD-Politikerin. Die so genannten Vätermonate zur Betreuung von Kleinkindern im ersten Jahr müssten zudem von zwei auf vier Monate erhöht werden.
DEU / Parteien / Familie
06.08.2009 · 08:39 Uhr
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