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SPD-Gesundheitsexperte: Energiesparlampen könnten Menschen schädigen

Heidelberg/Berlin/New York (dts) - Das Licht von Energiesparlampen kann angeblich für den menschlichen Organismus schädlich sein. "Wenn sich die Strahlung von künstlichem Licht stark von natürlichem Licht unterscheidet - und dies ist bei Energiesparlampen der Fall - dann kann dies den menschlichen Hormonhaushalt massiv beeinflussen", sagte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der "Mitteldeutschen Zeitung". Weitere wissenschaftliche Studien sollen zeigen, ob sich der Mensch dem ungewohnten Licht anpassen könne, so Lauterbach weiter. Der Heidelberger Humanmediziner Alexander Wunsch hatte zuvor ebenfalls auf die Gefahren für das menschliche Auge hingewiesen. Das Sparlampenlicht erzeuge hauptsächlich Strahlung im Frequenzbereich unterhalb von 630 Nanometern. Dem Licht fehle der Dunkelrot- und Nah-Infrarot-Bereich völlig, dafür sei Blau stark überrepräsentiert. Das könne langfristig zu schweren Augenschäden bis hin zur Erblindung und zu Krebserkrankungen führen. Derweil wurde bekannt, dass auf einem UN-Gipfeltreffen der Umweltminister ein Verbot der generellen Nutzung von Quecksilber angestrebt wurde. Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall und ist unter anderem auch in Energiesparlampen enthalten.
DEU / Energie
26.08.2009 · 18:13 Uhr
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