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SPD erstmals seit 1906 unter 500 000 Mitglieder

Hamburg (dpa) - Die SPD hat erstmals seit mehr als 100 Jahren bundesweit weniger als eine halbe Million Mitglieder. SPD-Chef Sigmar Gabriel betonte, Ursache für den Mitgliederschwund seien nicht etwa Austritte. Es gebe vielmehr weit mehr Todesfälle als Neueintritte. Die SPD-Spitze hat zuletzt unter anderem vorgeschlagen, Nichtmitgliedern Stimmrecht bei internen Vorwahlen für öffentliche Ämter zu geben. Dazu sollen bei mehreren Bewerbern auch die Kanzlerkandidatur oder die Aufstellung für Bundestags- und Landtagsmandate gehören.

Parteien / SPD
28.05.2011 · 01:51 Uhr
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