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Spanien nimmt Banken in die Pflicht und führt "Bad Banks" ein

Madrid (dts) - Die spanische Regierung nimmt Banken künftig mehr in die Pflicht und führt zur Sanierung des Finanzsystems "Bad Banks" ein. Dazu verabschiedete das Kabinett eine entsprechende Bankenreform. Diese verpflichtet alle Geldinstitute des Landes zur Gründung von Auffanggesellschaften, denen die Banken ihre zweifelhaften Immobilienkredite übertragen sollen.

Damit will die Regierung das Vertrauen der Anleger in das spanische Bankensystem wiederherstellen. Zuvor äußerte Ministerpräsident Mariano Rajoy die Hoffnung, dass mit der Reform die Probleme des spanischen Finanzsektors zu einem größten Teil gelöst würden. Indessen gab die EU-Kommission am Freitag in ihrer Konjunkturprognose bekannt, dass sich Spanien weiter verschulden wird. Nach Einschätzung der Kommission verfehlt das Land die fest vereinbarte Maastrichter Defizitgrenze von drei Prozent deutlich. Demnach komme Spanien auf ein Haushaltsdefizit von 6,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Spanien / Finanzindustrie / Wirtschaftskrise
11.05.2012 · 15:21 Uhr
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