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Spanien beschafft sich Geld auf Finanzmärkten

Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero. (Archivbild)

Madrid (dpa) - Das von Schulden geplagte Spanien hat sich Geld auf den Finanzmärkten beschafft. Das Finanzministerium gab erfolgreich Anleihen mit Laufzeiten von 12 und 18 Monaten aus und brachte damit 4,457 Milliarden Euro in die Staatskasse.

Wie aus Marktkreisen verlautete, war die Nachfrage nach den Papieren fast dreimal so hoch wie das Angebot. Allerdings muss Spanien für die Anleihen höhere Zinsen zahlen als bei der letzten vergleichbaren Auktion im August. Für die 12-monatigen Anleihen werden 3,648 Prozent fällig, für die 18-monatigen 3,9 Prozent. Der Zinsanstieg wurde auf die anhaltenden Probleme bei der Rettung der Staatsfinanzen in Griechenland und auf die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens durch die Rating-Agentur Standard & Poor's zurückgeführt.

Finanzen / Spanien
20.09.2011 · 12:59 Uhr
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