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Snowden unterstützt Demo gegen NSA-Überwachung

Er lieferte die Daten, nun stellt er Forderungen: Edward Snowden. Foto: Peter SteffenGroßansicht

Washington (dpa) - Der Spionage-Enthüller Edward Snowden unterstützt eine für Samstag in Washington geplante Demonstration gegen die Spähprogramme des US-Geheimdienstes NSA. Von keinem Telefon in den USA gehe heute ein Anruf ab, ohne dass dies von der NSA bemerkt werde.

Nun sei es an der Zeit, dass die Regierung von ihren Bürgern lerne und der Überwachung von Telefon- und Internetdaten ein Ende setze, schrieb der Computerspezialist laut der Bürgerrechtsorganisation ACLU. Die Demonstration in Washington wird von dem Bündnis «StopWatching.us» organisiert, in dem sich mehr als 100 Interessengruppen und Unternehmen zusammengeschlossen haben.

In einer Petition fordern zudem Hunderttausende den US-Kongress auf, die Überwachung komplett offenzulegen und zu stoppen. Nach Angaben der Initiatoren sind es bisher knapp 578 000 Unterzeichner. Auch in Deutschland gab es unter dem Motto «Stop Watching Us» bereits Demonstrationen gegen Geheimdienst-Aktivitäten.

Geheimdienste / Internet / Demonstrationen / USA
25.10.2013 · 08:20 Uhr
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