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Sklavereivorwurf gegen selbst ernannten Guru

Der selbst ernannte Guru (Mitte) nach seiner Festnahme in Tel Aviv.Großansicht
Tel Aviv (dpa) - Ein selbst ernannter Guru ist im israelischen Tel Aviv festgenommen worden, weil er Mitglieder seiner Gruppe wie Sklaven gehalten haben soll. Außerdem wird ihm vorgeworfen, einige Frauen seiner Gemeinschaft vergewaltigt zu haben.

Man habe jetzt ausreichend Beweise gegen ihn, sagte ein Polizeisprecher auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Es wurden auch Hinweise gefunden, dass der Mann versuchte, einige Frauen der sektenartigen Gruppe zum Selbstmord zu bewegen. Der 59-Jährige, der bereits am Dienstag festgenommen wurde, hat mit 17 Frauen 40 Kinder. Gegen ihn wurde schon länger ermittelt.

Mit dem Verdächtigen wurden auch zwei Frauen festgenommen. Einer wird Missbrauch vorgeworfen, der anderen, dass sie diesen Missbrauch nicht gemeldet hat. Der Festgenommene sieht sich als geistigen Führer der Gemeinschaft und hat strenge Gruppenregeln erlassen. So durften die Frauen nur im Gemeinschaftsraum miteinander sprechen. Bei Verstößen gegen seine Vorschriften verhängte er Strafgelder.

Kriminalität / Israel
15.01.2010 · 08:37 Uhr
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