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Simonis sieht Kieler Koalitionsbruch als Spätfolge des eigenen Rücktritts

Kiel (dts) - Die ehemalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein, Heide Simonis (SPD), hält den Bruch der Großen Koalition in Kiel für eine Spätfolge ihres eigenen SRücktritts vor vier Jahren. "Ich halte es für den Fluch der bösen Tat. Eine Große Koalition auf der Basis so unterschiedlicher Parteikulturen im Land konnte nicht gut gehen", sagte Simonis in einem Interview in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Magazins "Stern". Das Verhältnis zwischen Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und SPD-Chef Ralf Stegner sei nach Aussage von Simonis problematisch: "Zwei derart unterschiedliche Charaktere gehen sich manchmal so auf den Keks, dass sie nicht zusammenkommen können, selbst wenn sie es wollen." Im Jahr 2005 war Simonis in vier Wahlgängen gescheitert, weil ein Abgeordneter aus der SPD ihr in geheimer Wahl die Zustimmung verweigert hatte.
DEU / SWH / Koalitionskrise
22.07.2009 · 09:01 Uhr
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