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Simbabwe verhindert Einreise von UNO-Gesandten

Harare (dts) - Der UNO-Sondergesandte für Folter, Manfred Nowak, ist Medienberichten zufolge an der Einreise nach Simbabwe gehindert worden. Nowak habe nach eigener Aussage am Flughafen von Harare eine Einladung von Ministerpräsident Morgan Tsvangirai vorgezeigt, sei jedoch von den Grenzbeamten gestoppt worden. Die Zuständigkeit für das verantwortliche Innenministerium in Simbabwe teilen sich Tsvangirais Partei MDC und die ZANU-PF von Präsident Robert Mugabe. Als Begründung für das Einreiseverbot wurde von den Sicherheitsbehörden eine fehlende "Sicherheitsfreigabe" genannt. Nowak sollte Berichte über Angriffe gegen Anhänger von Tsvangirai prüfen und sich bis zum 4. November ein Bild von der Lage in Simbabwe machen. Der UNO-Gesandte bezeichnete die Verhinderung seiner Einreise als "bedeutenden diplomatischen Zwischenfall". In Simbabwe gibt es seit Anfang des Jahres eine Koalitionsregierung von Mugabe und Tsvangirai, die Beziehungen zwischen den beiden Parteien haben sich seit geraumer Zeit jedoch extrem verschlechtert.
Simbabwe / UNO / Menschenrechte
29.10.2009 · 09:49 Uhr
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